AURA SUN INFRAROTHEIZUNGEN
 
 

Informationen zu Infrarotstrahlen

 
 

Auf der Erde wäre das Leben ohne die wärmenden Sonnenstrahlen nicht möglich.
Die Wärmestrahlung der Sonne sowie z.B. die Wärmestrahlung eines aus der Mode gekommenen Kachelofen besteht aus Infrarotstrahlen. Die Infrarotstrahlen der Sonne werden vom Menschen als sehr angenehm empfunden. An einem kalten Tag im Winter stört uns die kalte Luft nicht im geringsten, wenn uns direkt die Sonnenstrahlen erwärmen. Die Entfernung zwischen der Sonne und der Erde (149,6 Mio. km) bewältigt die Infrarotstrahlung nahezu ohne Verlust und wandelt sich erst in Wärme um, sobald sie auf die Erdoberfläche, Mensch oder einen Gegenstand trifft.

Wegen ihres wärmenden und wohltuenden Effekts, wird Infrarotstrahlung oft auch als „Wärmestrahlung“ bezeichnet.

Infrarotstrahlung überträgt Wärme berührungslos auf die Haut und Materialien (Wände, Möbel). Grundsätzlich transportiert sie nur die Wärme und hat daher selbst keine Wirkung.

Wärmestrahlung von Heizstrahlern, wie keramische Infrarotstrahler mit langwelliger IR-Strahlung oder vorrangig nahes Infrarot emittierende Rotlichtlampen, werden zur örtlichen Behandlung von Entzündungen (beispielsweise der Nasennebenhöhlen) eingesetzt. Für die Ganzkörper-Behandlung kommen Infrarotwärmekabinen zum Einsatz. Infrarotstrahlung wird in der Medizin häufig in Form von Lasern genutzt. Die Einsatzgebiete umfassen dabei insbesondere die Haut-, Augen- und Zahnheilkunde (Messen, Veröden, Schneiden, Koagulieren, Lichttherapie). Außerdem wird mit Infrarot nach den (wärmeren) eigentlichen Entzündungsherden gesucht, um diese effektiver behandeln zu können. Zum Auffinden lokaler Entzündungsherde wird Thermografie eingesetzt.

Infrarotstrahlungsquellen zur Wärmeerzeugung als Raumheizung und im industriellen Bereich in der thermischen
Prozesstechnik – zum Beispiel zur Materialtrocknung und Lackhärtung – eingesetzt.

Die Tatsache, dass ein erheblicher Teil der von einem Körper ausgesandten Wärmestrahlung im infraroten Spektralbereich liegt, nutzt man zur berührungslosen Temperaturmessung mit Hilfe von Infrarot-Strahlungsthermometern. Die schnelle Fiebermessung mit Infrarot-Ohrthermometern ist eine spezielle Anwendung dieser Methode. Eine breite Anwendung finden Infrarot-Strahlungsthermometer im industriellen Bereich zur thermischen Prozessüberwachung und -steuerung.

Wird die von Objekten ausgehende Infrarotstrahlung in ein "Wärmebild" umgesetzt, spricht man von Thermografie. Thermografiegeräte finden zunehmende Anwendung in der Diagnose und Instandhaltung, z.B. bei der Identifizierung der Wärmeverluste von Gebäuden oder dem Nachweis eines defekten Bauteils in einer elektrischen Schaltung.

Infrarot übersetzt bedeutet, die aus dem lateinischen stammende Vorsilbe „infra“, „unterhalb“. Das Wort „Infrarot“ verdeutlicht somit, dass damit ein Bereich der elektromagnetischen Strahlung gemeint ist, der unterhalb des roten Endes des sichtbaren Lichtspektrums liegt. Das für den Menschen unsichtbare Infrarotspektrum umfasst den Wellenlängenbereich von 780 Nanometer bis 1 Millimeter.

 

Entdeckt wurde die Infrarotstrahlung durch den deutsch-englischen Astronomen und Musiker Friedrich Wilhelm (William) Herschel im Jahre 1800. Wie schon Isaac Newton im Jahre 1666 benutzte er zur spektralen Zerlegung des Lichts ein Glasprisma. Um die Energieverteilung der Sonnenstrahlung zu messen, positionierte Herschel hinter dem Prisma in dem in seine Spektralfarben zerlegten Licht mehrere geschwärzte Quecksilberthermometer. Zu seiner Überraschung musste er feststellen, dass der größte Temperaturanstieg nicht im sichtbaren Spektralbereich, sondern jenseits des roten Lichts zu finden war. Er hatte die Infrarotstrahlung entdeckt.


William Herschel.
1738 bis 1822
Gemälde von Lemuel
Francis Abbott 1785

 

 

 

 
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